Containerschiffe
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Dieser Artikel befasst sich mit
Übersee-Containerschiffen, für Containerschiffe im
Zubringerverkehr siehe Feederschiff. |
Post-Panamax-Containerschiff CMA CGM BALZAC am
Terminal Zeebrügge/Belgien
Ein Containerschiff ist ein Schiffstyp, der
für den Transport von Containern
ausgelegt ist. Aber auch sehr große
Stückgüter, also nicht containerisierbare Ladung wird
auf so genannten flat racks, Open-Top-Containern
oder platforms verladen.
Die Schiffskonstruktion ist so ausgelegt, dass bei der Beladung mit
Containern kein Raum verschwendet wird. Die Frachtkapazität
von Containerschiffen wird in TEU (Twenty-Foot
Equivalent Unit) gemessen, der Anzahl von 20-Fuß-Containern,
die geladen werden können. Mittlerweile setzen sich mehr und
mehr die
größeren 40-Fuß-Container, seit Mitte der
1990er auch 45-Fuß-Container,
durch.
Containerschiffe verfügen ab einer bestimmten
Größe nicht über eigenes Ladegeschirr. Der
Ladevorgang kann daher nur in Häfen mit entsprechenden Containerbrücken
oder an Containerterminals
erfolgen. Bis zu einer Größe von 3400 TEU besitzen
Containerschiffe auch teilweise eigene Ladekräne.
Geschichte
Heckpartie des Post-Panamax-Schiffes CMA CGM MOZART
(6.400 TEU) am Burchardkai
Das Containerschiff entstand 1956
in den USA mit dem
umgebauten Frachter Ideal X, als die Spedition
McLean Trucking Co. damit anfing, die Aufliegergehäuse von Sattelschleppern
ohne Fahrgestell
über größere Seestrecken mit den Schiff zu
befördern. 1960 gründete McLean die Reederei Sea Land Corporation.
1966 lief erstmals in Deutschland das Containerschiff Fairland
der
Reederei Sea-Land in Bremerhaven ein. Ab 1968 begann die Umstellung der
wichtigsten Liniendienste auf den Containerverkehr, zunächst
im
Nordatlantikverkehr von USA/Ostküste nach Westeuropa, ab
Oktober 1968
der Transpazifikdienst zwischen Japan & USA/Westküste.
Hier wurde von der
NYK Line das weltweit erste gebaute Containerschiff, die Hakone
Maru eingesetzt. Ende 1968
wurden vom Bremer Vulkan mit der Weser Express
für den Norddeutschen Lloyd sowie von Blohm & Voss,
Hamburg mit der Elbe Express für die Hapag
die ersten Containerschiffe (je 750 TEU) in Deutschland gebaut.
Sie kamen mit den Schwesterschiffen Rhein Express, Mosel
Express auf der Nordatlantikroute in Betrieb. 1969
folgte die Umstellung des Liniendienstes Europa Australien/Neuseeland
auf den Containerverkehr, Ende 1971
Europa Fernost, im Mai 1977
Europa & Südafrika sowie Europa & Karibik/Golf
von Mexico. 1981 folgte die
Route Südafrika & Fernost (Safari Dienst). Damit war
zunächst die
Umstellung der wichtigsten Linienverbindungen auf den Containerverkehr
vollendet.
Ab 1984 erfolgte durch die Reederei Evergreen
Marine/Taiwan erstmalig ein Round the World Service
via Panamakanal und Sueskanal mit jeweils 12 Schiffen in beiden
Richtungen, dieser wurde aber ca. 1999 wieder aufgegeben, da ein
Linienverkehr von Punkt A nach B effektiver ist. Ein im gleichen Jahr
von der United States Lines gestarteter Versuch eines solchen Dienstes
mit 12 Schiffen der Klasse American New York nur in
östlicher
Richtung scheiterte schon nach 6 Monaten, da die Reederei in Konkurs
ging. Die heute fahrplanmäßig längste
Containerlinie mit einer
Umlaufzeit von 15 Wochen ist der AE-4 Dienst von Maersk-Sealand.
Sie führt von USA/Ostküste über das
Mittelmeer, den Suezkanal,
Singapore, Hongkongm Taiwan an die Westküste der USA.
Zurück via Japan,
dann gleiche Route nach USA/Ostküste.
Containerschiff HEIDELBERG EXPRESS von
1989 mit Hapag-Lloyd typischem Heckschlitten-Rettungsboot
Als Containermaße haben sich 20 bzw. 40 ft.
Länge, 8 ft. Breite und 8 ft. 6 in.
Höhe international durchgesetzt.
Das alte von Sea Land eingeführte Containermaß von
35 ft. ist
weggefallen, vielmehr kommen heute vermehrt auch 40-ft.- und 45-ft.-High-Cube-Container
zum Einsatz, innerhalb der USA sogar schon 53-Fuß-Container,
da dort
längere Sattelzüge als in Europa zulässig
sind. Der Container ist das
ideale Transportbehältnis für den
Haus-zu-Haus-Verkehr geworden.
Seit 1991 werden Open-Top-Schiffe
gebaut. Das sind Schiffe deren Luken
keine Lukendeckel (bzw. nur auf erstem und zweitem Laderaum hinter dem
Wellenbrecher) haben, wodurch die Be- und Entladezeiten verringert
werden sowie das Gewicht der Hatch covers
(Lukendeckel) eingespart
wird. Ein spezieller Bug
gegen hohe Wellen und ein leistungsfähiges Pumpsystem sind
dafür nötig.
Erste und bisher einzige große Containerschiffe in dieser
Bauweise
betreibt Nedlloyd, spätere Royal P&O Nedlloyd mit den
5 Schiffen
vom Typ Nedlloyd Europa (Panamax-Schiffe), Baujahr
1991 & 1992, sowie die zwei weltweit ersten
Postpanamax-Open-Top-Schiffe Nedlloyd Hongkong und Nedlloyd
Honshu, Baujahr 1994.
Siehe auch: Containerrevolution
Allianzen
1200 TEU Containerschiff BBC RHEIDERLAND von 1990
im Hamburger Hafen
1969 erfolgte auf der Route Europa &
Australien/Neuseeland die Umstellung des Liniendienstes auf
Containerverkehr mit Schiffen der 2. Generation (ANZECS-Dienst).
Er wurde durch Hapag-Lloyd/Deutschland, der Overseas Container Line
(OCL)/Großbritannien (ein Zusammenschluss von fünf
bedeutenden
englischen Linienreedereien), der Associated Container Transportation
(ACT)/Großbritannien, der Royal Nedlloyd/Niederlande, der
Australian
National Line und der Shipping Company of New Zeeland
gegründet.
Die wichtigste und ladungsstärkste
Schifffahrtsverbindung ist die Europa & Fernost
Route. 1968 wurde von den großen Linienreedereien die
Umstellung auf den Containerverkehr beschlossen.
- Hier gab es ab 1971 die erste große
Allianz, den TRIO-Dienst
(durch Reedereien aus drei Ländern gegründet). Es
wurden hier die
damals größten und schnellsten Containerschiffe der
sog. 3. Generation
in der Zeit von Nov. 1971 bis Juli 1973 in Fahrt gesetzt. Er wurde
durch die Reedereien NYK/Japan (3, ab 1976 4 Schiffe), Mitsui-OSK/Japan
(2, ab 1977 3 Schiffe), Hapag-Lloyd/Deutschland (4, ab 1981 5 Schiffe),
Overseas Container Line (OCL)/Großbritannien (5, ab 1989 7
Schiffe),
wurde später von P&O übernommen und Ben
Line-Ellerman/Großbritannien (3 Schiffe) gebildet. Der TRIO-Dienst
wurde Anfang 1991 aufgelöst, wobei jedoch Hapag-Lloyd und NYK
weiterhin
bis heute mit anderen Reedereien zusammenarbeiten.
- Die zweite Gruppe war ab 1972 der Scandutch
Service der
Reedereien W.Wilhelmsen/Norwegen, East Asiatic Company
(EAC)/Dänemark,
Broström/Schweden und Royal Nedlloyd/Niederlande.
CGM/Frankreich trat
1973 bei und Malaysian Intern. Shipping Co. (MISC) 1977. Auch diese
Allianz wurde 1991 beendet.
- Die dritte Allianz wurde 1975 gegründet mit
dem ACE-Dienst
(Asian Container Europe) der Reedereien K-Line/Japan, Orient Overseas
Container Line (OOCL)/Hongkong, Neptune Orient Lines (NOL)/Singapore
und Compagnie Maritime Belge (CMB)/Belgien.
- Von 1991 bis 1996 gab es eine Allianz zwischen Maersk-Line und
P&O.
- Nur von 1991 bis 1993 gab es den BEN-EAC Dienst. Das
waren die drei
skandinavischen Reedereien sowie Ben Line und Ellermann. Der BEN-EAC
Dienst wurde 1993 komplett von Maersk-Line übernommen.
- Von 1996 arbeitete Marktführer Maersk
mir der amerikanischen Sea Land Corp. global zusammen. Die
Ergänzung
war so ideal, das Maersk die US Reederei 1999 fast komplett
übernommen
hat.
- Von 1996 bis 2001 an gab es die Global
Alliance der Reedereien Hapag-Lloyd, NYK,
NOL und P&O. Royal Nedlloyd trat nach der Fusion mit
P&O 1997 bei.
Hapag-Lloyd-Panamax-Containerschiff Tokio Express
(3010 TEU) von 1973
1977 begann der Containerverkehr auf der Route Europa
Südafrika, genannt SAECS-Dienst,
gegründet durch die Reedereien Deutsche Afrika
Linien, Hbg., Compangie Maritime Belge, Royal
Nedlloyd, Oversaes Container Line
(später P&O) und Safmarine,
Südafrika. Hier wurden 9 moderne 2400 TEU
Zweischrauben-Dieselmotoren
Containerschiffe eingesetzt. Dieser Dienst wird auch heute noch von Maersk-Sealand,
Safmarine, P&O Nedlloyd (noch bis Jan. 2006) und Deutsche
Afrika Linie bedient.
Derzeitige Gruppierungen
- Grand Alliance mit Hapag-Lloyd, NYK, OOCL, P&O
Nedlloyd (nur noch bis Jan. 2006) , Malaysian Intern. Shipping Corp
(MISC).
- New World Alliance mit APL/NOL,
Hyundai Merchant Marine,
Mitsui-OSK Line. (im Sept. 2005 wurde die Laufzeit der Zusammenarbeit
um sieben Jahre bis 2012 verlängert)
- CYKH Gruppe mit COSCO/China,
K-Line/Japan, Yangming/Taiwan, Hanjin/Südkorea, Senator
Line/Deutschland.
Eigenständig weltumspannend operieren die
großen Reedereien :
Technische Entwicklung
Aktuelles
- Die heute (2005)
größten Containerschiffe können
9.500 TEU transportieren.
- Am 29. April 2005 lief die Colombo Express
der Reederei Hapag-Lloyd
auf Jungfernreise erstmalig Hamburg an. Sie wurde Anfang April 2005 von
Hyundai Heavy Ind., Ulsan/Südkorea als erstes einer Serie von
acht 8750
TEU Schiffen für Hapag-Lloyd, Hbg. abgeliefert. Sie werden von
einem Common-Rail-Dieselmotor
MAN-B&W
12K98MC mit 93.500 PS angetrieben.
Hapag-Lloyd Containerschiff COLOMBO EXPRESS
(8750 TEU) auf seiner Jungfernreise im Hamburger
Köhlbrand
- Die deutsche Reederei Claus-Peter Offen,
Hbg. bestellte 2003 bei Samsung Heavy Industries neun Containerschiffe
mit je 9200 TEU. Die Schiffe werden für jeweils acht Jahre an
die MSC,
Genf verchartert. Im Juli 2005 wurden die ersten Neubauten auf den
Namen MSC Pamela und MSC Susanna
getauft und noch im
Juli 2005 abgeliefert. Noch im selben Monat wurden beide aber von MSC
gekauft statt gechartert. Sie haben eine Länge
ü. a. von 336,70 m,
Länge pp von 321 Metern, eine Breite von 45,60 m,
Seitenhöhe 27,20
Meter und Tiefgang max. 15 Meter. Der Antrieb besteht aus einem MAN-B&W
12K98MC Diesel mit 68.640 KW/93.500 PS für
25 Kn. Erstmals erreicht ein
Containerschiff die Breite von 45,60 m, somit können
unter Deck in 10
Lagen 16 Container nebeneinander und auf Deck statt 17 jetzt 18
Container nebeneinander gestaut werden. Die Vermessung ist mit 107.849
BRZ sehr hoch im Vergleich zur max.Tragfähigkeit.
- MSC bestellte 2004 von dem Typ MSC Pamela
noch vier weitere Schiffe auf eigene Rechnung.
- Im August 2005 bestellte Claus-Peter Offen vier
nochmals größere
Containerschiffe mit je 9700 TEU Stellplätzen bei der
Hyundai Heavy
Industries zur Lieferung ab 2008, diese Schiffe sollen bei 350 Meter
Länge, eine Breite von 42,80 Meter und eine
Seitenhöhe von 27,20 Metern
aufweisen. Als Antrieb dient ein MAN-B&W
12K98MC Diesel mit 93.500 PS. Ein Chartervertrag wurde noch
nicht abgeschlossen.
- COSCO
hat im Januar 2005 vier Containerschiffe bei Hyundai Heavy
Industries/Südkorea mit je 10.000 TEU (Länge
ü. a. 349,00 m, Breite
45,60 m) und auf der heimischen Werft bei COSCO-Kawasaki Heavy
Industries, Nantong/China fünf Einheiten (Charter
über Costamare) zu je
8500 TEU geordert, sie haben einen MAN-B&W
12K98ME Diesel mit 101.000 PS bzw. 94.000 PS
für 25 kn. Im Mai 2005
ordert COSCO vier weitere 10.000 TEU Containerschiffe bei der COSCO-KHI
Nantong Werft. Die Lieferung aller Neubauten erfolgt ab 2008.
- Maersk-Sealand
hatte bis Mitte 2004 bei der Odense Steel Shipyard
insgesamt 14 große Containerschiffe geordert, dieser Auftrag
wurde bis
Mitte 2005 um weitere 6 Schiffe auf insgesamt 20 Schiffe aufgestockt,
mit Auslieferung der letzten 2 Schiffe im Jahre 2011. Offiziell mit
7500 TEU angegeben besitzen sie tatsächlich eine
Stellplatzkapazität
von etwa 9500 TEU. Sie haben erstmalig einen 12 Zylinder Common-Rail
Dieselmotor vom Typ Sulzer 12RT-flex96C mit 93.400 PS.
Ablieferungstermin von Juni 2005 bis 2011.
Im Juni 2005 wurde bekannt, dass die Aufträge
für die ab 2006 zu
liefernden Neubauten abgeändert wurden in noch erheblich
größere
Schiffe. Für diese Schiffe hat Maersk-Sealand angeblich 14
Zylinder
Motoren von Typ MAN-B&W
14K98MC mit 108.900 PS in Korea bestellt.
Maersk-Sealand Containerschiffe am APM Containerterminal
Algeciras/Spanien
- Mit Ausnahme von Maersk Sealand wird
frühestens ab 2010 mit
Schiffen von 12.000 TEU gerechnet, da erstens die Werften
vollkommen
ausgelastet sind und zum zweiten es bereits Lieferengpässe
für die
Großmotoren gibt. Eine Bestellung müsste noch in
2005 erfolgen, um eine
Lieferung in 2010 zu gewährleisten. Für die
Super-Post-Panamaxschiffe
werden bereits seit 1997 bis heute weltweit die Hafenzufahrten,
Häfen,
Liegeplätze und Terminals ausgebaut. Alle wichtigen
großen Containerterminals
haben schon die neuen Super Containerbrücken mit Ausladungen
von bis zu
64 Metern aufgestellt, die in der Lage sind Containerschiffe mit einer
Breite von 55 Metern
(= 22 Container nebeneinander ) abzufertigen. Einige Terminals wurden
auch als Tiefwasserhäfen neu angelegt, wie zum Beispiel die
neuen A. P.
Møller Containerterminals in Los Angeles (USA) oder Salalah
(Oman). In
Deutschland gibt es den weit fortgeschrittenen Plan (Baubeginn 2006)
für den JadeWeserPort
Containerterminal, den Schiffe auch voll beladen mit 12.000+ TEU und
bis zu 16,50 m Tiefgang anlaufen können.
- Derzeit (Stand Sept.2005) sind 43 Containerschiffe in
der Klasse über 9000 TEU weltweit bestellt.
Antrieb
- Die Containerschiffe der 1. und 2. Generation hatten
Einschraubenantrieb (Turbine oder Dieselmotor). Die Schiffe der 3.
Generation (Baujahre 1971 bis 1981) waren anfangs für 27 bis
28 Knoten
konzipiert. Dafür waren Zweischraubenantriebe (Turbine oder
Diesel)
bzw. sogar Dreischraubenantriebe mit 3 Dieselmotoren notwendig. Erste
große Panamaxschiffe mit Einschraubenantrieb wurden ab Ende
1980 in
Dienst gestellt, als erstmals leistungsfähige Dieselmotoren
mit
50.000 PS zur Verfügung standen und somit auf die
teueren
Mehrschraubenantriebe verzichtet werden konnte. Ab Ende der siebziger
Jahre des 20. Jahrhunderts
an wurden wegen den hohen Rohölpreisen und dem Verzicht auf
die sehr
hohe Geschwindigkeit von 28 Knoten fast alle turbinenangetriebenen
Containerschiffe auf Dieselmotorantrieb umgebaut, da diese erheblich
weniger Brennstoff verbrauchen. Auch gab es Umbauten hinsichtlich des
Antriebs von 2 Turbinen⁄2 Schrauben auf 1
Turbinen⁄1 Schrauben, wie zum
Beispiel die 4 Hapag-Lloyd-Schiffe vom Typ Hamburg Express.
Die
gängige Dienstgeschwindigkeit fast aller großen
Containerschiffe lag
dann 24, heute bei etwa 25 Knoten.
- Die heute größten eingebauten
Dieselmotoren sind 12-Zyl. 2-Takt-Reihenmotoren der Typen MAN-B&W
12K98ME/MC mit 94.000 PS bei 94 bis 104 U/min bzw.
von Wärtsilä-Sulzer 12RT-flex96C Common Rail mit
93.400 PS bei 100 U/min.
- Beide Hersteller bieten die o. g. Motoren
auch in 14 Zylinder Version an, MAN-B&W
sogar den 12/14 K108ME Dieselmotor mit 108 cm Zylinderbohrung.
- Das größte derzeitige Problem bei
der Verwirklichung der künftigen
12.000 bis 15.000 TEU Containerschiffen ist die
Antriebsanlage. Die Reeder
wollen solche Containerschiffe nur, wenn es sich rechnet und
wirtschaftlich erscheint. Sehr wichtig hierbei ist die
Dauergeschwindigkeit von 25 Knoten (plus Reserven), um die Schiffe in
bestehende Umläufe integrieren zu können. Bei dieser
Schiffsgröße
müsste dann statt eines bisher weit verbreiteten
12-Zylinder-Reihen-Dieselmotors mit 90.000 oder 93.000 PS ein
auf 14
Zylinder verlängerter Dieselmotor eingebaut werden. Solche
Motoren mit
etwa 117.000 PS sind bereits von MAN-B&W bzw. Sulzer
entworfen
worden und der Bau ist möglich. Das Problem hierbei ist dann
die
Schiffsschraube, die ca. 11,00 bis 11,50 m Durchmesser haben
muss und etwa
120 Tonnen wiegt, um die größere Motorkraft bei
gleicher Drehzahl des
Motors (94 bis 104 U⁄min) in entsprechenden Vortrieb
umzusetzen. Hier wird
seit einer Zeit untersucht, wie diese sicher und haltbar zu bauen sind
und vom Hersteller dann per LKW und Schiff zur entsprechenden Bauwerft
gelangen könnten (zum Beispiel Propellerwerk
Waren/Müritz nach
Südkorea). Man stößt bei den jetzigen 10
Meter Schrauben bereits an die
Grenzen. Die Alternative wäre ein 2 Schrauben Schiff mit 2
Dieselmotoren. Dies lehnen alle Reedereien aufgrund der
erhöhten Kosten
bisher ab, da der Dieselmotor mit Welle sowie die Schiffsschraube schon
heute die teuersten Komponenten eines Containerschiffes sind.
Schiffslänge
- Die zur Zeit längsten Containerschiffe sind
die Schiffe der Gudrun-Maersk-Klasse
(2 Schiffe und eines im Bau). Sie sind 367,28 m lang und haben
eine
Breite von 42,80 m und einen Maximaltiefgang von
15,0 m. Bis zu 9
Containerlagen werden im Rumpf des Schiffes, und max. acht Lagen an
Deck übereinander gestapelt. Sie haben als Hauptantrieb einen
Sulzer
12-Zylinder-Common-Rail-Reihendieselmotor
mit 93.000 PS bei 100 U⁄min.
Generationen
Containerschiffe werden in so genannte Generationen
eingeteilt.
Die Größe der 1968 gebauten
Containerschiffe war die Maßeinheit für ein Schiff
der 1. Generation. Anfang 1969 erschien mit der Encounter Bay
das erste Schiff der 2. Generation, die fast alle eine max.
Schiffsbreite von 30,50 m aufweisen, das heißt, auf
Deck können max. 12
Container nebeneinander gestaut werden. Lange Zeit lag die Obergrenze
der Abmessungen von Containerschiffen bei 294,00 m
Länge und 32,30 m
Breite, damit sie den Panama-Kanal
durchfahren konnten. Schiffe dieser Größe wurden
früher als 3. Generation bezeichnet, heute dagegen wird es als
Panamax-Typ
bezeichnet. In der Anfangsphase waren max. 3000 TEU die Obergrenze des
technisch umsetzbaren, die jetzigen Panamax
Neubauten können im
Einzelfall bis zu 5.060 TEU laden. Für
größere Schiffstypen ist der
Name Post-Panamax gebräuchlich. Die
Schiffe der neuesten Generation, also über 7000 TEU, werden
als Super-Post-Panamax-Schiffe bezeichnet.
Erste Post-Panamax-Schiffe
- Die ersten Containerschiffe, die breiter als
32,30 m (Panamakanalschleußen) waren, sind die 5
Schiffe der President-Truman-Klasse
der American President Lines/USA. Sie wurden 1988 von der Werft Bremer
Vulkan, Vegesack und HDW, Kiel gebaut und wurden nur im
Transpazifikdienst der Reederei eingesetzt. Sie sind 275,00 m
ü. a.
lang und 38,50 m breit bei 61.296 BRZ,
53.613 tdw und können max. bis
4400 TEU befördern. An Deck werden max. 15 Container
nebeneinander
gestaut.
- 1991 wurde von der Daewoo H. I. die CGM
Normandie für die
französische CGM (heutige CMA-CGM) gebaut. Sie hatte eine
Kapazität von
4410 TEU und war das erste Post Panamax Schiff im Europa Fernost
Dienst. Auch hier konnten bei einer Schiffsbreite von 38,00 m
15
Container nebeneinander an Deck platziert werden.
- 1992 folgte die Bunga Pelangi
für die Reederei MISC mit ähnlichen Abmessungen.
- 1994 und 1995 folgten die Nedlloyd Hongkong
und Nedlloyd Honshu als erste und einzige
Post-Panamax-Open-Top-Schiffe für Royal Nedlloyd. Aus Japan
folgten ab Dezember 1994 drei Schiffe der NYK-Altair-Klasse
für die NYK Line, fünf baugleiche Schiffe
für die Mitsui-OSK Lines und die OOCL California-Klasse
der OOCL, die erstmals mit 40 Metern Breite auf Deck 16 Container
nebeneinander stauen konnten.
- 1995 wurden für American President Lines
(APL) weitere 6
Post-Panamax-Schiffe (APL-China-Klasse) gebaut,
jeweils 3 bei HDW,
Kiel und Deawoo Heavy Industries. APL hatte zu dieser Zeit (bis Anfang
1999) mit insgesamt 11 solchen Schiffen die größte
Post-Panamax-Flotte.
- 1996 kam das erste Mega-Containerschiff mit der Regina
Maersk
in Fahrt. Es ist das erste 42,80 Meter breite und erste über
300 Meter
lange Containerschiff, das auch mit einer Stellplatzkapazität
von 7000
TEU um 50% größer als der bisherige Rekordhalter
war. Einen solchen
Größensprung hatte es bis dahin noch nicht gegeben.
- 2005 wurde mit der MSC Pamela das
erste Containerschiff mit 45,60 Metern Breite in Dienst gestellt.
- Im Jahre 2006 wird es dann einen weiteren Meilenstein
in der
Containerfahrt geben, mit einem 13.000 TEU Superschiff, das eine
Steigerung um 3.500 TEU zum bisherigen Rekorhalter Gudrun
Maersk bringen wird.
- Sehr verhalten und zögerlich reagierte die
deutsche Hapag-Lloyd AG
auf den Post-Panamax-Schiffstyp. Sie hielten lange
ausschließlich am
Panamax-Schiffstyp fest und gingen als letzte der
größeren
Container-Reedereien erst im Jahre 2001 mit dem Neubau Hamburg
Express zum Post-Panamax-Schiff über.
- Die seit Frühjahr 1999 (damals mit 12
Schiffen) bis heute größte
Flotte von Post-Panamax-Containerschiffen betreibt Maersk-Sealand
(incl. Safmarine), die derzeit (Stand August 2005) 52 Einheiten in
Fahrt haben und ab Februar 2006 noch weitere 22 Post-Panamax-Schiffe
von der übernommenen P&O Nedlloyd hinzukommen werden.
Entwicklung der Schiffsgröße
Die zur jeweiligen Zeit größten
Containerschiffe der Welt:
| Baujahr |
Schiffsname |
Länge in m |
Breite in m |
TEU |
BRZ |
tdw |
Bauwerft |
Reederei |
| 2006 |
L200? |
~397,00 |
~53,4 |
(8000+) ~12000 |
>120.000 |
>140.000 |
Odense |
Maersk-Sealand/DK |
| Jul 2005 |
MSC Pamela |
336,70 |
45,60 |
9200 |
107.849 |
110.592 |
Samsung, Koje |
MSC/CH |
| Jun 2005 |
Gudrun Maersk |
367,28 |
42,80 |
(7500) 9500 |
97.933 |
115.700 |
Odense |
Maersk-Sealand/DK |
| Apr 2005 |
Colombo Express |
335,07 |
42,87 |
8750 |
93.750 |
104.400 |
Hyundai, Ulsan |
Hapag-Lloyd/D |
| Dez 2004 |
P&O Nedlloyd Mondriaan |
335,00 |
42,80 |
8450 |
94.724 |
97.612 |
IHI, Kure |
P&O Nedlloyd/GB-NL |
| Juli 2004 |
CSCL Asia |
334,00 |
42,80 |
8498 |
90.496 |
105.000 |
Samsung, Koje |
CSCL/China |
| Mai 2003 |
OOCL Shenzhen |
322,97 |
42,80 |
8063 |
89.097 |
99.518 |
Samsung, Koje |
OOCL/HK |
| Mär 2003 |
Axel Maersk |
352,10 |
42,80 |
(6600) 9000 |
93.496 |
109.000 |
Odense |
Maersk-Sealand/DK |
| Sep 1997 |
Sovereign Maersk |
346,98 |
42,80 |
(6600) 8300 |
91.500 |
104.886 |
Odense |
Maersk-Line/DK |
| Jan 1996 |
Regina Maersk |
318,24 |
42,80 |
(6000) 7000 |
81.488 |
90.456 |
Odense |
Maersk-Line/DK |
| Aug 1995 |
OOCL California |
276,02 |
40,00 |
4960 |
66.046 |
67.756 |
Mitsubishi, Nagasaki |
OOCL/HK |
| Dez 1994 |
NYK Altair |
299,85 |
37,10 |
4743 |
60.117 |
63.179 |
IHI, Kure |
NYK/ Japan |
| Feb 1991 |
Hannover Express |
294,00 |
32,30 |
4639 |
53.783 |
67.680 |
Samsung, Koje |
Hapag-Lloyd/D |
| Apr 1988 |
Marchen Maersk |
294,12 |
32,22 |
(3500) 4300 |
52.191 |
60.639 |
Odense |
Maersk-Line/DK |
| Jun 1984 |
American New York |
290,00 |
32,30 |
4400 |
57.075 |
58.870 |
Daewoo, Okpo Yard |
United States Lines/US |
| Mär 1984 |
Louis Maersk |
270,00 |
32,30 |
(3390) 3700 |
43.332 |
53.325 |
Odense |
Maersk-Line/DK |
| Jun 1981 |
Frankfurt Express |
287,73 |
32,28 |
3430 |
57.540 |
51.540 |
HDW, Kiel |
Hapag-Lloyd/D |
| Juli 1972 |
Hamburg Express |
287,70 |
32,27 |
3010 |
58.088 |
48.453 |
Blohm & Voss, Hbg. |
Hapag-Lloyd/D |
| Mär 1972 |
Tokyo Bay |
289,32 |
32,26 |
2961 |
58.889 |
49.340 |
HDW, Hbg. |
OCL, dann P&O/GB |
| Nov 1971 |
Kamakura Maru |
289,50 |
32,20 |
2500 |
59.295 |
43.403 |
Mitsubishi, Kobe |
NYK/Japan |
| 7.Sep 1970 |
Sydney Express |
217,00 |
30,58 |
1665 |
27.407 BRT |
33.330 |
Blohm & Voss, Hbg. |
HAPAG, Hapag-Lloyd/D |
| 1.Sep 1970 |
Melbourne Express |
215,00 |
30,50 |
1650 |
? |
? |
Bremer Vulkan, Vege. |
NDL, Hapag-Lloyd/D |
| Feb 1969 |
Encounter Bay |
227,31 |
30,56 |
1572 |
27.835 BRT |
29.260 |
Deutschland |
OCL, dann P&O/GB |
| Aug 1968 |
Hakone Maru |
187,00 |
26,00 |
752 |
16.240 BRT |
14.745 |
Mitsubishi, Kobe |
NYK, Showa/Japan |
Anmerkung
Die Größe jedes Containerschiffes
wird weltweit in TEU-Stellplatzkapazität
angegeben. Die Ausnahme ist die Reederei Maersk-Sealand.
Sie geben nicht die max. TEU-Stellplatzkapazität des Schiffes
an,
sondern anhand der max. Tragfähigkeit des Schiffes die max.
Anzahl von beladenen TEUs
zu je 14 Tonnen. Dieser Wert, siehe Zahl in Klammern, ist damit immer
niedriger als die max. Stellplatzzahl. Somit differieren die Werte in
der obigen Tabelle.
Auf der Odense Lindoe Vaerft stehen die ersten Teile zum
Bau einer
neuen Schiffsklasse für die A. P. Möller
Maersk A/S bereit.
Zuverlässigen Quellen zufolge werden diese Schiffe eine
Gesamtlänge von
ca. 397 Metern und eine Breite von ca. 53 Metern haben. Das bedeutet
gegenüber der Gudrun Maersk
zusätzlich 2 weitere
Containerreihen in der Schiffslänge sowie 4 Container mehr in
der
Schiffsbreite. Als Antrieb dient ein 14-Zylinder-Kreuzkopf-Dieselmotor
mit über 100.000 PS Leistung. Maersk gibt diesen Typ
inoffiziell als
8000+ an. Die Ausmasse deuten jedoch auf weit
mehr als 12.000 TEU
Stellplätze hin.
Ein weiteres Indiz für das baldige Erscheinen
dieser Mega-Schiffe
ist die Tatsache, dass Maersk-Sealand bereits im Juni 2005 beim Wasser-
und Schifffahrtsamt Bremerhaven für Mitte nächsten
Jahres (also 2006)
Containerschiffe mit 400 Metern Länge angemeldet hat. Die
Wendestelle
in der Weser wird jetzt auf 600 Meter verbreitert.
Reedereien
Die größten
Containerschiffs-Reedereien (1. Mai 2005):
- Maersk-Sealand
(incl. Safmarine)/Dänemark: 387 Schiffe mit 1.036.600 TEU
Stellplätzen; plus P&O Nedlloyd
mit 162 Schiffen mit 460.203 TEU
- MSC/Schweiz: 257
Schiffe mit 681.334 TEU Stellplätzen
- CMA-CGM Group/Frankreich:
185 Schiffe mit 412.007 TEU Stellplätzen
- Evergreen Marine/Taiwan:
153 Schiffe mit 439.538 TEU Stellplätzen
- COSCO/China: 118
Schiffe mit 289.900 TEU Stellplätzen
- China
Shipping Container Line (CSCL): 111 Schiffe mit 290.089 TEU
Stellplätzen
- NYK/Japan: 105
Schiffe mit 281.722 TEU Stellplätzen
- APL (incl. NOL): 99 Schiffe mit 315.879 TEU
Stellplätzen
- Pacific Intern.Lines : 97 Schiffe
- ZIM : 93 Schiffe
- CSAV Group : 83 Schiffe mit 215.992 TEU
Stellplätzen
- Hapag-Lloyd :
51 Schiffe mit 212.900 TEU Stellplätzen
- Hanjin/Senator :
113 Schiffe mit 294.500 TEU Stellplätzen
- OOCL : xx
Schiffe mit 237.318 TEU Stellplätzen
- CP Ships (Canmar, CP ships, Lykes (USA), Contship,
Cast, TMM (Mexico), Italia) : 1xx Schiffe mit 195.200 TEU
Stellplätzen
- Hamburg-Süd xx Schiffe mit 162.200 TEU
Stellplätzen
- Die deutsche Reederei Hapag-Lloyd AG, von 1976 bis
1983 noch größte
Containerschiffsreederei der Welt, ist seit einigen Jahren nicht mehr
unter den Top 10 der Rangliste. Im August 2005 ist
eine Übernahme von
CP Ships durch Hapag-Lloyd im Gespräch. Hierzu bedarf es aber
einer
Kapitalerhöhung von einer Milliarde Euro.
- Am 11. Mai 2005 wurde offiziell bekanntgegeben, das
Maersk-Sealand
für 2,96 Milliarden US-$ (entspr. 2,3 Mrd. Euro) P&O
Nedlloyd
übernehmen will. Die P&O Nedlloyd Aktie war am 10. Mai
mit 41 US-$
bewertet, Maersk-Sealand bot den Aktionären 57 US-$ pro Aktie.
Bis zum
5. August 2005 ist dieses Übernahmeangebot terminiert. Mitte
August
2005 war die Übernahme abgeschlossen. Die P&O Nedlloyd
wird es ab
Februar 2006 nicht mehr geben; sie wird vollständig in die Maersk
Line integriert.
Werften
Große Containerschiffe mit über
7000 TEU werden auf folgenen Werften gebaut:
Europa
Ostasien
- Hyundai
Heavy Industries, Ulsan/Südkorea
- Samsung
Heavy Industries, Koje Island/Südkorea
- Daewoo
Heavy Industries, Okpo Yard/Südkorea
- Hanjin
Heavy Industries, Busan/Südkorea
- IHI, Kure/Japan
- Mitsubishi
Heavy Industries, Kobe/Japan
- Mitsubishi
Heavy Industries, Nagasaki/Japan
- Kawasaki Heavy Industries,
Sakaide/Japan
- Koyo Dockyard, Mihara/Japan
- China
Shipbuilding Corp., Kaoshiung/Taiwan
- Nantong COSCO KHI, Nantong/China
Containerschiffe von deutschen Werften
In der Anfangsphase der Containerisierung von 1968 bis
1977 wurde eine
beträchtliche Zahl an großen Containerschiffen der
1. bis 3. Generation
von deutschen Werften gebaut, die damals auf diesem Sektor
führend
waren:
- Blohm & Voss,
Hbg. (überwiegend Reparaturwerft und Spezial- und
Marineschiffbau) seit 2005 Wiederaufnahme Containerschiffbau
- A.G. Weser, Bremen
(Konkurs in den 1980er Jahren)
- Bremer Vulkan,
Bremen-Vegesack (1997 letztes (Container-) Schiff gebaut, dann Konkurs)
- HDW, Werk
Hamburg-Finkenwerder (Werk aufgegeben)
- HDW, Werk Kiel
(baut bis heute hin und wieder kleinere Stückzahlen an
Containerschiffen)
- Flenderwerft,
Lübeck
- Nordseewerke, Emden
- Die bisher größten gebauten
Containerschiffe (5 Schiffe) haben eine Kapazität von
5468 TEU und wurden von Aker MTW, Wismar
und Aker Kvaerner Warnowwerft,
Warnemünde 1999 bis 2000 an P&O Neddloyd geliefert.
Post-Panamax-Containerschiff P&O NEDLLOYD BARENTSZ
(5468 TEU) Bj. 2000 von der Kvaerner Warnowwerft
- Die derzeit größten bei einer
deutschen Werft bestellten Containerschiffe werden ab Ende 2005 bei der
Volkswerft,
Stralsund gebaut. Sie sind vom Typ CV 4000 und haben ca.
270,00 m Länge ü. a. und
32,20 m Breite.
- Containerschiffe der Größe
2500/2700 TEU (Typ CV 2500/2700) bauen
derzeit HDW in Kiel, SSW in Bremerhaven, Nordseewerke in Emden, Blohm +
Voss Hbg., Volkswerft in Stralsund, Aker Werften in Wismar und
Warnemünde.
- Seit Jahren führend in Konstruktion und Bau
von Containerschiffen bis 1200 TEU Größe, sogenannte
Feederschiffe, ist
die Werft J. J. Sietas in
Hamburg.
Literatur
- Hans Jürgen Witthöft: Container:
Die Mega-Carrier kommen. 2. Auflage. Köhlers Verlag,
Herford 2004, ISBN 3-782-20882-X
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